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Im Fokus: AMNOG 2.0

Die Vertreter des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie im Gespräch über den Pharma­dialog – Quelle: BMG/Michael Gottschalk (photothek).
Die Vertreter des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie im Gespräch über den Pharma­dialog – Quelle: BMG/Michael Gottschalk (photothek).
Pharmastammtisch: Dr. Norbert Gerbsch (BPI), Lars Dörhage (Med-X-Press),  Natascha de Raad (Med-X-Press) und Lothar Kuntz (Ärzte Zeitung)
Pharmastammtisch: Dr. Norbert Gerbsch (BPI),
Lars Dörhage (Med-X-Press), Natascha de Raad (Med-X-Press) und Lothar Kuntz (Ärzte Zeitung)

Pharmastammtisch Berlin informierte über die Konsequenzen

Die Umsetzung der Ergebnisse des Pharmadialogs sorgt für Diskussionsstoff. Der von der Bundesregierung veröffentlichte Bericht wurde von den Verbänden der Arzneimittel-Industrie im wesentlichen positiv bewertet, Kritiker jedoch sprachen von einem Wunschkonzert der Pharmaindustrie.

Die Eckpunkte mündeten in den Referentenentwurf zum AMNOG 2.0. Mittlerweile hat das Kabinett den Entwurf des Gesetzes zur Stärkung der Arzneimittelversorgung in der GKV (AM-VSG) beschlossen. Beim Pharmastammtisch in Berlin informierte Dr. Norbert Gerbsch, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie (BPI), über die geplanten Regelungen. Der Pharmastammtisch ist eine etablierte Plattform, von der Ärzte Zeitung initiiert und organisiert. Die Veranstaltung in Berlin wurde von Med-X-Press unterstützt.

Das Anliegen des AM-VSG ist eindeutig und die Zustimmung dazu auch, denn es geht um die Erhaltung und Stärkung einer gesicherten Arzneimittelversorgung auf hohem Niveau. Die Umsetzung der dazu im Pharmadialog verabredeten Punkte wird vom Bundesgesundheitsministerium und der pharmazeutischen Industrie allerdings unterschiedlich gesehen. Einer der  Hauptkritikpunkte bezieht sich auf die Verlängerung des Preismoratoriums bis 2022, das nach Ansicht des BPI vor allem die mittelständische, standortgebundene Industrie empfindlich trifft und für die es auch aus gesamtwirtschaftlicher Sicht keine Begründung gibt.

Für die forschenden Arzneimittelunternehmen ist besonders die Umsatzschwelle bei neuen Arzneimitteln ein Grund zur Kritik. Nach Markteinführung ist eine freie Preisbildung im ersten Jahr nur noch bis zur Höhe von 250 Millionen Euro möglich. Auch das geplante Arztinformationssystem stößt auf Widerspruch. Beim Pharmastammtisch mit Norbert Gerbsch ging es in Berlin mit zahlreichen, interessierten Gästen um die geplanten gesetzlichen Maßnahmen. Laut Bundesgesundheitsministerium soll das AM-VSG 2017 in Kraft treten. Gerbsch erwartet allerdings, dass der Zeitplan vermutlich nicht eingehalten werden kann. Und der Pharmadialog, der ja auf jeden Fall fortgesetzt werden sollte? Auch dafür gibt es, laut Gerbsch, keine klare Terminschiene. „Vielleicht“, so der Referent, „komme es im nächsten Jahr zu einem Termin.“

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