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Natascha de Raad über technologische Fortschritte in der generativen KI

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Ursula Jung
Unternehmenskommunikation

+49 173 - 7701690
u.jung@med-x-press.de
 

Von Natascha de Raad

Vor über einem Jahr habe ich an dieser Stelle von meinen ersten Versuchen mit ChatGPT berichtet und vor fast zwei Jahren haben wir von Med-X-Press den ersten Blogbeitrag überhaupt veröffentlicht. Seitdem ist viel passiert.
Die Künstliche Intelligenz wird unsere Arbeit, unser Leben revolutionieren. KI und ChatGPT sind auf allen Kanälen omnipräsent: Ob in Social-Media-Posts, in den unzähligen Talkshows des linearen TVs  und ganz zu schweigen vom (Über) Angebot an Webinaren, Seminaren oder anderen Events, die um diese Themen kreisen. Es wird von einem „Informationsgewitter“ gesprochen. Begleiten Sie mich durch „Blitz und Donner“ und gehen Sie mit mir auf eine Reise durch meine Gedankenwelt.

Das Tagebuch von Med-X-Press

Das Wort Blog leitet sich aus dem englischen Begriff Weblog ab und steht für ein virtuelles Tagebuch. Der Blog von Med-X-Press, so unsere Absicht, soll wie ein Tagebuch eine Aufzeichnung unserer Aktivitäten und Gedankengänge sein – eben über alles berichten, was man einem Tagebuch (öffentlich) anvertraut. In über 35 Beiträgen haben Lars Dörhage, unser geschäftsführender Gesellschafter und ich diesen selbstgewählten Anspruch umgesetzt.  Ich meine, wir konnten ein breites, hoffentlich informatives Spektrum abdecken, das sich sowohl auf Entwicklungen im Unternehmen, auf das Umfeld der Pharmalogistik oder auch ganz generell auf pharmaspezifische Fragen der Healthcare-Branche fokussiert. Und manchmal haben wir uns auch mit auffälligen gesellschaftlichen Veränderungen, wie etwa dem Business-Dresscode auseinandergesetzt. 

Sinn und Unsinn

Und nun? Ich habe nicht erwartet,  dass die technologischen Fortschritte so rasant an Fahrt aufnehmen. Wird das Schreiben unserer regelmäßigen Beiträge jetzt von ChatGPT übernommen? Veröffentlichen wir fortan nur noch KI- basierte Texte? Ein klares Nein! Wir werden weiterhin spannende Themen auftun und aufbereiten – und uns eine eigene Meinung bilden. Noch ist die Technik nicht ausgereift. Ein Beispiel: Als vor kurzem der französische Staatspräsident Macron zu Gast in Berlin war, habe ich einen Bericht über das abendliche Bankett und seine hochrangigen Gäste gelesen. Die meisten dieser Gäste waren bereits (Zitat) „abgezogen“ und dann folgte tatsächlich dieser Satz: „Deshalb oblag es dem Verfassungsorgan Scholz, auf die ordnungsgemäße Räumung der Säle im Schloss Bellevue zu achten“. Da ist dann die KI doch noch nicht so intelligent, wie es notwendig wäre, um sinnhafte Formulierungen zu generieren. Der Text hatte übrigens keine Kennzeichnung. Das führt mich zu einer Forderung, die ich bereits in einem früheren Blog benannt habe. Wir benötigen dringend Regulierungen. Der Ruf nach Regelungen ist  selbst in meinen Ohren verwunderlich, da wir häufig die Überregulierung anprangern und den Abbau bürokratischer Hürden einfordern. Aber in allen Feldern der KI ist eine Regelsetzung zwingend erforderlich. 

Antworten des Chatbots

Dennoch habe ich gestern beim Chatbot wieder mal nachgefragt, welche Themen aus der Pharmalogistik für einen Blogbeitrag besonders interessant wären. Zehn Themen wurden identifiziert, vom Kühlkettenmanagement über Nachhaltigkeit bis hin zu Technologien bei der Dekarbonisierung im Transportwesen. Auf Nachfrage erfolgten detailliertere Vorschläge mit interessanten Aspekten für den  jeweiligen Bereich – alle Themen sind unsere Themen. Die gelieferten Angaben sind deckungsgleich mit dem, was wir bei Med-X-Press diskutieren und was im Ergebnis konkret in unsere Dienstleistungsangebote als Outsourcing-Partner der Pharma- und Healthcare-Branche einfließt. Noch ist allerdings für mich die KI beim Schreiben eine Inspiration, eine Hilfestellung, um Themen zu konkretisieren, eine neue Idee zu bekommen, also wie eine Art Brainstorming. ChatGPT ist ein Tool mit hohem Potenzial, das noch längst nicht ausgeschöpft ist.  

Lebendiges Feedback

Wenn ich heute nur über den Blog selbst und seine Inhalte sinniert habe, werde ich mir beim nächsten Mal wieder die Kernthemen der Pharmalogistik vornehmen. Egal über welches Thema wir schreiben, es freut uns immer sehr, wenn wir für unseren Blog nicht nur viele Likes, sondern auch Kommentare oder E-Mails erhalten. Für mich bietet ein Blog eine optimale Plattform, um in eine Diskussion einzutreten oder eine zu starten – eine Facette des Netzwerkens. Und gerade bei dem Thema ChatGPT interessieren mich Ihre Erfahrungen. Nutzen Sie den ChatBot zur Erstellung von Texten in der internen Kommunikation oder sogar für offizielle Firmenverlautbarungen? Verwenden Sie solche Texte im Bereich Marketing und Werbung? Holen Sie sich Anregungen für die Konzeption von Kampagnen oder lassen Sie komplett schreiben – und wenn ja, wie kennzeichnen Sie die Schreibprodukte?

Viele Fragen! Für mich klafft eine ziemlich große Distanz zwischen dem, was möglich ist und dem, wie es aktuell genutzt wird. Deshalb bin ich sehr gespannt, auf Ihre Reaktionen und freue mich auf Ihr Feedback!
Schreiben Sie mir gern! blog@med-x-press.de
 

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Autor
Natascha de Raad
Geschäftsleitung Vertrieb und Marketing